bobbielinchen

me, myself and i
 

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Papier

Ich schreibe. Nein, ich schreie! Ich schreie die Wörter auf das Papier. Pass auf! Sonst reisst das Papier. Ich schreie den ganzen Kummer raus. Die Verzweiflung, der Schmerz und die Wut. Alles verschwimmt vor meinem Auge. Die Schreie, die Wörter und die Buchstaben. Es ist still! nur ein "tock" ist zu hören. Ich sehe alles wieder scharf. Ein Tropfen verweilt auf dem Papier. Die einzelnen Buchstaben verschmelzen zu einem. Ich blicke auf. Es ist dunkel. Dunkel und still. Nur ein kleines Licht erhellt meine Schreie. Meine Hand ist taub. Taub von der Verzweiflung, dem Schmerz und der Wut. Ich lasse los. Die Schreie sind erstummt. Mein Kopf ist leer. Kälte und Müdigkeit steigt auf. Keine Schreie mehr, nur noch die Stille und ich.

15.3.14 21:55, kommentieren

Ich

Ich wollte mich erst mal vorstellen: Ich heiße Karo und bin 23 Jahre alt. Wohn im schönen Allgäu mit meiner Mama und meiner Schwester zusammen. Einerseits bin ich chaotisch und manchmal ziemlich zerstreut aber andererseits auch sehr penibel, perfektionistisch und etwas neurotisch. Ich hasse kochen bin dafür aber sehr musikalisch und kreativ. Ich liebe den Sommer und hasse den Winter. Leider bin ich auch sehr misstrauisch aber auch sehr oder manchmal auch zu verständnisvoll. Im großen und ganzen bin ich in vielerlei Hinsicht widersprüchlich gestrickt. Ich habe ein großes Herz aber wenn man meine Grundprinzipien wie zb Ehrlichkeit oder Treue mit Füßen tretet kann ich auch zu einer richtigen Furie werden. Durch weitere Einträge werdet ihr mich bestimmt noch besser kennenlernen :-) eure karo

9.2.14 03:42, kommentieren

Alles aus

Du liebst, er liebt zurück. Das Leben ist schön. Doch wenn er nicht zurück liebt, stirbt die Liebe. Du stirbst. Innerlich. Du willst schreien. Doch du kannst nicht. Der Schmerz ist zu stark. Er schnürt dir den Brustkorb zu. Du willst aufstehen. Doch er zwingt dich in die Knie. Sowas passiert. Wenn sich jeder selbst der Nächste ist. Wenn man weggeht, ohne auf den anderen zu achten und entscheidet, seinen Weg allein zu gehen. Jedesmal stirbt ein kleiner Teil von dir. Zerstört das Vertrauen. Du zweifelst an dir. Du verzweifelst. Lohnt es sich überhaupt? Gefühle zu investieren, Wenn sich jeder selbst der Nächste ist? Einen Teil von sich zu opfern in der Hoffnung man bekommt einen anderen zurück? Ich weiss es nicht. Vielleicht muss man auch die Hoffnung begraben. Die Hoffnung auf ein füreinander, auf ein leben miteinander auf das Wir zusammen. Wir gegen den Rest der Welt. Nein Ich gegen den Rest der Welt. Alleine ohne dich.

29.12.13 22:09, kommentieren

Erleichterung? nene.....

Wo ist dieses "mir-fällt-ein-Stein-vom-Herzen-Gefühl" wenn man es braucht? Ich bräuchte jetzt dringend eins. Ich habs nämlich geschafft. Ich musste noch einmal an meinen alten Arbeitsplatz, meine Habseligkeiten holen, mit meinem Chef noch ein paar Sachen regeln und mich auch noch verabschieden von meinen Kollegen. Dieses wieder zurück kommen lag mir schon arg im Magen, auch wenn es nur zu Besuch war. Aber da ich ja nicht gegangen bin sondern gegangen wurde, war das für mich ein heikles Ding. Und jetzt, wo ich es geschafft hab, ist da nicht die erhoffte Erleichterung, nie wieder hin zu müssen, sondern Wehmut und Traurigkeit, weil ich die meisten echt ins Herz geschlossen hab und weil ich gerne dort gearbeitet hab. Jetzt weiss ich was mir eigentlich mehr zu schaffen gemacht hab: meine Kollegen, darunter auch gute Freunde, nicht mehr zu sehen, weil wir alle auch recht verstreut wohnen. Ich hoffe, dass ich jetzt endlich erst mal zur Ruhe kommen und mich von dem ganzen Stress erholen kann.

26.3.14 02:20, kommentieren